Katholische Kirchengemeinde

St. Joseph, Gronau/Leine
St. Petrus zu den Ketten, Elze,
St. Benedikt, Lauenstein und
St. Marien, Mehle

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Gemeinde (www.st-joseph-gronau.de)

Kirchen / Gottesdienste    Hauptamtliche     Pfarrbüro    Geschichte

Kirchen / Gottesdienste

Adressen der Kirchen:

  • St. Petrus zu den Ketten; Schmiedetorstraße 22; 31008 Elze
  • St. Joseph; Burgstraße 6; 31028 Gronau / Leine
  • St. Benedikt; Dahlienweg 4; 31020 Salzhemmendorf - Lauenstein
  • St. Marien; Wiedfeldstraße 48; 31008 Elze - Mehle

Kirche St. Petrus zu den Ketten, Elze
Elze

Kirche St. Joseph, Gronau
Gronau

Kirche St. Benedikt, Lauenstein
Lauenstein

Kirche St. Marien, Mehle
Mehle

Regelmäßige Gottesdienste:
dienstags: 09:00 Uhr Hl. Messe in Lauenstein
18:30 Uhr Hl. Messe in St. Nicolai Coppenbrügge

mittwochs: 08:30 Uhr Hl. Messe in Gronau (2. - 4. Mittwoch im Monat)
15:00 Uhr Hl. Messe in Gronau (1. Mittwoch im Monat)

donnerstags: 15:00 Uhr Hl. Messe im Johanniter-Stift Elze (1. Donnerstag im Monat)
15:00 Uhr Hl. Messe in Elze (2.-5. Donnerstag im Monat)
19:00 Uhr Eucharistische Anbetungsstunde mit Abendlob in Gronau (1. Donnerstag im Monat)
19:00 Uhr Stille Anbetung in Gronau (3. Donnerstag im Monat)

samstags: 08:30 Uhr Laudes in Gronau
09:00 Uhr Hl.Messe in Gronau (im außerordentlichen (alten) römischen Ritus)
18:00 Uhr Hl. Messe in Lauenstein (ungerade Kalenderwoche)
18:00 Uhr Hl. Messe in Elze (gerade Kalenderwoche)

sonntags: 09:00 Uhr Hl.Messe in Elze (ungerade Kalenderwoche)
09:00 Uhr Hl.Messe in Lauenstein (gerade Kalenderwoche)
11:00 Uhr Hl.Messe in Gronau

Hauptamtliche
Pfarrer: Pfarrer Dr. Christian Wirz; Burgstraße 6; 31082 Gronau / Leine
Tel: (05182) 20 80; Fax: (05182) 948 286
eMail: pfarrer@st-joseph-gronau.de
Diakon: Dr. Joseph Theruvath; Ahornstraße 18; 31082 Gronau / Leine
Tel: (05182) 3846
eMail: Dr.Theruvath@gmx.de
Pfarrbüro
Adresse: Burgstraße 7; 31028 Gronau / Leine
Tel: (05182) 20 80; Fax: (05182) 948 286
eMail: pfarramt@st-joseph-gronau.de
Sekretärin: Frau Mühr
Öffnungszeiten:
montags:
dienstags:
donnerstags:

10:00 Uhr - 12:00 Uhr
10:00 Uhr - 12:00 Uhr
10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Kontaktbüro Lauenstein
Adresse: Dahlienweg 2; 31020 Salzhemmendorf - Lauenstein
Tel: (05153) 67 23; Fax: (05153) 963 501
eMail: sanktbenedikt@t-online.de
Sekretärin: Frau Ahlborn
Öffnungszeiten:
mittwochs:

08:00 Uhr - 12:00 Uhr
Außerhalb der Öffnungszeiten können Sie auch den Anrufbeantworter benutzen. Sie werden dann so bald wie möglich zurückgerufen.

Geschichte der Pfarrgemeinde

St. Joseph, Gronau
Informationen zu der Kirche finden sie unter https://de.wikipedia.org/wiki/St._Joseph_(Gronau)

Maria Königin, Coppenbrügge
noch in Arbeit
Bis zum 31.Oktober 2006 gehörte die Kirche zu der Pfarrgemeinde St. Benedikt Lauenstein. Danach kam sie zu der neu gegründeten Pfarrgemeinde St. Joseph, Gronau/Leine. Im Sommer 2012 wurde die Kirche von Bischof Norbert Trelle profanisiert

St. Petrus zu den Ketten, Elze
Informationen zu der Kirche finden sie unter https://de.wikipedia.org/wiki/St._Petrus_zu_den_Ketten_(Elze)

St. Benedikt, Lauenstein
noch in Arbeit
Zum 31.Oktober 2006 wurde die Gemeinde aufgelöst und das Gemeindegebiet bildet nun mit der ehemaligen Gemeinden St. Petrus zu den Ketten Elze und St. Joseph Gronau die neu gegründete Pfarrgemeinde St. Joseph, Gronau/Leine.

St. Marien, Mehle
Die Siedlung Mehle wird im Fundationsbrief des Hildesheimer Michaelisklosters von 1022 genannt, mit dem Bischof Bernward (993-1022) seiner Stiftung u.a. Güter in "Midele" übertrug. Neben den Mehler Ministerialen, als Lehnsträger des Hildesheimer Bischofs, waren u.a. die Bischöfe selbst, das Kloster St. Michael, das Kloster Loccum, das Kloster Wülfingerhausen und die Herzöge von Braunschweig in Mehle begütert.
Der Ort gehörte zum Missionsbezirk der Haupt- und Taufkirche St. Petrus in Elze. Innerhalb des Pfarrsprengels dieser Archidiakonatskirche konnten sich auch hier später selbständige Pfarreien bilden. Als Parochie wird Mehle im Jahr 1235 in einer Urkunde Konrads II. (1221-1246) bezeichnet. Die Pfarrkirche wurde wahrscheinlich bereits während des MA dem Hl. Papst Urban I. geweiht, dessen Patrozinium sich während des Pontifikates Papst Urban II. im 11. Jh. ausgebreitet hatte. Über einen ortsansässigen Pfarrer hat die Mehler Kirche vorerst nicht verfügt, sie wurde vielmehr von einem Priester aus der Haupt- und Raufkirche St. Petrus in Elze betreut.
Die Patronatsrechte über die St. Urbanuskirche standen dem Archidiakon in Elze zu.
Nach der Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523) gelangte Mehle im Amt Poppenburg an das Herzogtum Calenberg. Herzogin Elisabeth von Calenberg führte 1542-1543 die Reformation ein (s.o.).
Bereits vor der Industrialisierung im Fürstbistum Hildesheim hatte Bischof Jobst Edmund von Brabeck (1688-1702) in den Jahren 1698-1699 dort die kaiserliche Genehmigung zur Steinkohlenförderung erhalten. Nach dem Tode des Fürstbischofs trat sein Bruder das Erbe der Brabeckschen Steinkohlenförderung an. In Mehle ließ dieser für den Schichtmeister der Grube ein Haus errichten, das zunächst als Gasthaus genutzt wurde. Dort konnte zwischen 1742 und 1762 ein Kapellenraum durch die finanzielle Förderung der Familie von Brabeck und den Einsatz des Pfarrers aus Poppenburg eingerichtet werden. Die Aufnahme der Steinkohlenförderung steht somit in engem Zusammenhang mit der Bildung einer kath. Gemeinde, die sich überwiegend aus den Grubenarbeitern und deren Familien zusammensetzte. Auch hatte die Familie von Brabeck die finanzielle Unterstützung des Dominikanerordens in Gronau übernommen, sodass ein Pater ab 1742 regelmäßig Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen in Mehle feiern konnte.
Nach der Säkularisation des Dominikanerordens in Gronau 1812 übernahm der Pfarrer aus Poppenburg den Gottesdienst in der Gemeinde. Im Jahre 1823 wurde ein Exkonventualer des Klosters Derneburg mit der Seelsorge beauftragt. Die kath. Gemeinde wuchs durch die im Jahr 1804 in der Nähe der Brabeckschen Kohlengrube eingerichtete Ziegelei und die ab 1821 angelegten Sandsteinbrüche weiterhin an.
Da ein großer Brand 1839 auch das kath. "Bethaus" zerstört hatte, wurde mit Unterstützung des Söderschen Grafen von Stollberg 1845-1846 ein kath. Gotteshaus mit Pfarrerwohnung in Mehle erbaut. Die kath. Kirche wurde unter den Schutz der Gottesmutter gestellt, einem bevorzugten Patrozinium der Familie von Brabeck. Gemäß der Verfügung des Bischöflichen Generalvikariates wurde im Jahre 1845 ein ständiger "Hilfsgeistlicher" in Mehle angestellt. Als selbständige Kirchengemeinde seit 1864 betreute St. Maria 24 Diasporaortschaften. Das Missionszentrum St. Maria wuchs durch die Niederlassung von Arbeitskräften in der 1877 eingerichteten Chemiefabrik (Eisenbahnanschluss seit 1875) Ende des 19. Jahrhunderts erneut an.
Die Erhebung zur Pfarrei von St. Maria war während des Kulturkampfes im Jahre 1891 erfolgt, dies auch im Hinblick auf eine gesicherte rechtliche Grundlage gegen die staatlichen Repressalien. Aufgrund erneuter staatlicher Zwangsmaßnahmen wurde schließlich 1937 vom Regierungspräsidenten in Hildesheim die kath. Volksschule in Mehle aufgelöst.
Seit der Zusammenlegung von Mehle mit der Stadt Elze 1974 (Landkreis Hildesheim) betreut St. Maria zwei Ortsteile der Stadt sowie die Gemeinden Benstorf, Oldendorf, Osterwald und Ahrenfeld. Die Pfarrgemeinde verlor später ihre Selbstständigkeit und gehört seit dem zur Pfarrgemeinde Elze. Diese wurde zum 31.Oktober 2006 aufgelöst und gehört seit dem 01. November 2006 zur neugegründeten Pfarrgemeinde St. Joseph, Gronau/Leine.

Kirche: Patronin St. Marien
Erbaut: 1845-1846
Benediktion: 19.7.1846 durch Vikar Gottfried Schwachheim
Erweiterungsbau: 1897
der Hochaltar (hergestellt 1710) stammt aus dem ehemaligen Kloster Escherde
Statuen: Anfang 20. Jahrhundert Hl. Elisabeth, Schutzengel, Hl. Bonifatius
Kirchenbücher: seit 1860
Pfarrhaus: 1854, 1893 erweitert